29. November Heh! Ab in den Süden... dem Regen hinterher! Ejo! Was geht? Den Regen haben wir nicht abbekommen. Aber vor uns schoben sich am Himmel dicken Regenwolken! Es war sehr bewölkt und zum Radfahren perfekt. Deshalb haben wir heute über 100km hingelegt! Das war eine tolle Strecke und wir hatten, mal abgesehen von den Schmerzen am Hintern richtig Spaß. Wir sind jetzt in Chumpon Pak Nam und sitzen mal wieder hungrig im Restaurant am Meer. Hungrig sind wir hier ständig! Heute Mittag hatten wir beide so einen Kohldampf. Okay, man kann hier nicht verhungern. Überall stehen die Thais mit Ihren kleinen, teilweise mobilen Imbissständen. Da wird am Straßenrand gekocht und gebrutzelt was das Zeug hält. Aber irgendwie haben wir erst nichts Gutes gefunden und waren dann soooo hungrig. Wir wären schon fast vom Rad gekippt. Doch dann Vollbremsung, da stand ER! Der Grill mit Hähnchenschenkel! Zur Freude des thailändischen Grillmeisters, haben wir fast alles vom Grill runter gefuttert. Ich denke innerhalb von nur 5 min haben wir mal schnell 16 kleine Schenkelchen und 2 Stücken Brust verschlungen. Zur Belohnung hat uns die Chefin noch ein paar Mandarinen spendiert. Sie haben sich über unseren Heißhunger köstlich amüsiert. Danach ging das Radfahren gleich noch mal so gut. Jetzt am Abend ist der Wind extrem stark. Ich glaub uns ist das erste mal kalt in Thailand. Wir haben leider keine große Auswahl an warmen Sachen. Die haben wir ja alle samt nach Hause geschickt. An diese Stelle liebe Grüße an den deutschen Zoll! Wir sind wirklich so lange unterwegs und haben uns den Luxus erlaubt, einige Sachen schon mal nach Hause zuschicken, da jedes Gramm zu viel ist für thailändische Fahrräder. Bitte nicht wieder zurück senden nach Bangkok, wir fahren nach Phuket! Und das Rad fahren war heute wieder ganz toll! Vorbei an riesigen Ananasfelder, Kautschukplantagen und unzähligen Kokos- und Dattelpalmen. Grüßen und winken tun die Menschen noch immer ständig. Vor den freilaufenden Hunden haben wir mittlerweile ziemlichen Respekt. Manch einer fühlt sich von uns in seiner Ruhe gestört und rennt laut kläffend hinter uns her. Da legen wir ab und zu einen kleinen Spurt ein. Berg auf ist das natürlich ganz blöd! Von den Hügeln hatten wir heute reichlich. Und obwohl die Sonne mit Abwesenheit glänzte, waren wir auch heute wieder klatsch nass geschwitzt. Zum Glück kommt nach Bergauf, immer ein Ab! Aber da kann an man noch so schnell runter preschen, die Kühlung reicht einfach nicht aus. Uns ist immer warm und unsere Sachen sind immer richtig feucht. Das ist eben Thailand. Eigentlich war ich an dieser Stelle für heute fertig, aber da wusste ich nicht das, dass Beste des Tages noch kommen wird! Waren gerade am einschlafen als irgendetwas über Jacis Bett gekrabbelt kam. Mit einem Satz Licht an und wir waren beide aus dem Bett! Peter hat dann mutig das Kopfkissen angehoben, denn darunter hatte sich die Riesenkakalake versteckt. Sofort ging die Jagt los und an der Terrassentür erlag sie dann durch einen kräftigen Schlag mit dem Schuh. Okay, da es hier welche gibt hat, uns bis jetzt nicht so erschreckt. Wir haben auch schon Einige erlegt. Aber das die Viecher jetzt auch noch mit unser Bett wollen! Wir haben uns dann "professionelle" Hilfe von der Rezeption geholt und gemeinsam das Zimmer auf den Kopf gestellt. Dabei wurden weiter 3 Stück entfernt! Bungalow wechseln hätte auch nichts genützt, die sind doch überall. Wir haben dann einfach die ganze Nacht das Licht brennen lassen, aber schlafen war das nicht wirklich. Dazu kam heute Nacht ein höllischer Wind der über das Meer pfiff. Alles am Bungalow hat geklappert. Wie gerädert haben wir uns heute zum Frühstück geschleppt. Und das Schlimme ... Wir wollen hier zwei Nächte bleiben. Eigentlich haben wir vor auf eine kleine Insel zu fahren.
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Samstag, 30. November 2013
Donnerstag, 28. November 2013
Donnerwetter
28. 17:00 Uhr wir liegen am Strand und schauen den Wellen zu! Außer uns ist hier niemand und trotzdem kuscheln wir grad auf einer Liege. Wir sind echt müde, nicht vom Rad fahren, ne! Weil wir die letze Nacht dank der super Karaokeparty unserer Nachbaren kaum geschlafen haben. Ich hätte am liebste Nachts um 2 Uhr das Zimmer gewechselt. Zumal auf der anderen Seite der Anlage ja alles leer stand. Ne, sie haben die einzigen zwei Gäste genau 20m neben den Musikboxen einquartiert. Aber ich denke, dass sehen wir alles mal wieder viel zu eng. Denn unsere Zimmer-Nachbaren hat der Krach wohl nicht gestört. Sie waren schon wieder um 6:00 Uhr putz munter. Dank der super dünnen Wände, konnten wir sogar feststellen das sie erst duschen, sich dann Tee kochen und englisch sprechen. Das Wetter war genau wie unsere Stimmung heute morgen, trüb! Es zog ein Gewitter auf! Das passte super zu unserem Frühstück. Denn die Bedienung war alles andere als hilfsbereit und freundlich! Unverständlich wie kann man in einem ziemlich großen Ressort arbeiten und kein Wort Englich verstehen. Das war dann heute morgen zu viel für unsere Nerven. In Jacis lieblos, lauwarmen und nur halbgefüllten Teetasse war der Teebeutel entschieden zu lange! Jaci wollte nun lediglich "Hot Water"! Da half auch unser super Bildchenbuch nicht! Sie brachte zwei Gläser kaltes Eiswürfelwasser! Wir haben nach diesem grusligen Essen nur noch die Flucht ergriffen, auch weil wir vor dem nächsten Regen noch ein paar Kilometer fahren wollten. Und das ging dann ziemlich gut. Super schöne Strecke! Auf der wir eine Menge Radler von einer geführten Radreise "Bambooroad"getroffen haben. Die fahren sogar noch bis Singapur! Da soll mal noch einer sagen, nur wir haben verrückte Ideen. Ehrlich kurz darüber nachgedacht haben wir auch schon, noch weiter bis nach Malaysia zufahren. Aber wir denken, dann wird es doch wieder stressig. Da müssten wir wieder ne Menge vorher planen und organisieren! Is eben nich Europa, aufs Rad setzen und los fahren. Bis zum Mittag sind wir dem Gewitter immer nachgefahren. Doch dann hat der "da Oben" uns wohl bemerkt und kam zurück! Begleitet mit einem Regenschauer vom Feinsten! Zum Glück sind über all diese kleinen Shops und so haben wir unsere Mittagspause heute mal bei einem sehr liebenswürdigen älteren Pärchen verbracht. Es wurde Kaffee gereicht, Stühle vorgeholt und als sie erfuhren das wir aus " Germany" kommen, sogar die Familienfotos. Denn Tochter ist mit einem Berliner verheiratet. Nach dem Regen hatten wir nicht wirklich mehr Lust zum fahren, also haben wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Schlafplätzchen gemacht. Und sind so ca. 6 km hinter Bang Saphan fündig geworden. "Sunrise Resort" preiswert und ganz nettes, ENGLISCH sprechendes Personal! Na geht doch! Einschecken und dann noch ein bisschen "on the Beach". Das Abendessen auch super toll hier. Also das Resort kann man getrost weiter empfehlen! Na nu schaun wir mal wie die Nacht wird!
Mittwoch, 27. November 2013
Irgendwo hinter "Thap Sakae"
27. November Heute radeln wir nach zwei Tagen Ruhepause weiter! Jaci geht es auch besser, der elende Juckreiz hat fast aufgehört. Wir waren gestern zum Baden in einer benachbarten Bucht, das war sehr angenehm. Es ist immer noch so heiß und das Wasser keine wirkliche Abkühlung. Danach schön essen... Und jetzt kennen wir fast jedes gute Restaurant der Stadt, also müssen wir weiter in Richtung Süden! 15:00 Uhr und wir sind jetzt ca. 50km unserem Ziel Phuket näher. Genauer gesagt im "Malai Asia Resort" irgend wo hinter Thap Sakae an der Küste. Die Anlage ist wirklich total schön parkähnliche angelegt. Es ist nur so schade das sie es hier mit der Pflege von allem nicht so genau nehmen. Außer uns ist nur noch ein Pärchen hier. Die anderen ca. 30 Zimmer stehen leer. Jetzt könnte man uns eigentlich um diese absolute Ruhe beneiden. Ist aber leider nich so ruhig, wie wir bei unserer Ankunft gedacht haben. Denn auf unserer benachbarten Anlage grölt seit 17:30 Uhr laute Musik aus riesigen Boxen. Und wenn ich schreibe laut, dann meine ich sehr laut. Die Thais lieben überlaute Musik. Wir hoffen wenigstens das ab 22:00 Uhr Ruhe ist, wir wollen morgen nämlich früh raus und weiter radeln. Heute kommen wir mit all unseren Abstechern und Verfahrer so auf die ca. 60km. Wir haben festgestellt, dass ist für uns ein gutes Tagespensum. Nicht so anstrengen, es bleibt immer noch genügend Zeit ein Zimmer zu suchen und dann noch ein wenig am Spätnachmittag am Strand zu entspannen. Dann ist die Sonne auch nicht mehr so intensiv. Wir bekommen auch beim Rad fahren schon genug ab. Heute ging unser Weg oft im Schatten der Bäume entlang, das war total angenehm. Man spürt sofort die kühle der Bäume. So allmählich haben wir auch unseren Rhythmus gefunden und freuen uns immer wenn die Hinweisschilder von unserem Lieblingsladen "7 Eleven" auftauchen. Dann gönnen wir uns ganz viele Leckereien. Als erstes stürmen wir aber immer zu dem Außenwasserhahn. Wir finden, dass ist eine ganz tolle Einrichtung. Vom Radfahren sind wir so verschwitzt, erst mal Hände und Gesicht waschen!
Heute haben wir das erste Mal bei unserer Pause zwei andere Radwanderer gesehen. Wir vermuten sie kamen auch aus Europa. Die Wege zum fahren sind einwandfrei. Auch die Nebenstraßen haben einen guten Belag. Wir müssen Streckenweise auch die "Bundesstraße" nutzen, aber selbst auf der radelt es sich nicht so schlecht. Auf dem breiten Randstreifen können wir oft auch nebeneinander fahren. Einziges Manko, die LKWs! Wenn die mit hohen Geschwindigkeiten an einem vorbei dröhnen, hauts einen fast vom Rad! Und was wir da manchmal für Teile sehen, hoffnungslos überladen. Die Ladeklappe kann man doch offen lassen und getrost mit nutzen. Heute haben wir einen Pickup gesehen, der war dreimal höher beladen als er selbst. Am Ende höher als ein LKW! Ich kann leider solche kuriosen Sachen beim Radfahren nicht fotografieren, schade!
Montag, 25. November 2013
Immer neue Herausforderungen warten auf und
25. November heute schreibt mal Peter für Euch: heute morgen musste ich mit meiner Dicken erstmal zum Arzt. Krankenhaus war zum Glück super billig, hat mich grade mal 2,50 € gekostet inkl. Tabletten und Salbe. Ach so, ihr wollt vielleicht noch wissen was sie hatte? Ich weis zwar nich wie das heißt, irgend so eine Hautinfektion. Seit über zwei Wochen hat sie sich die Beine aufgekratzt. Erst waren wir der Meinung es sind nur Mückenstiche, aber letzte Nacht war es wohl kaum zum aushalten. Also heute morgen zum Dermatologen und siehe da ein wenig Salbe und ein paar Pillen tun manchmal Wunder! Den Rest des Tages haben wir die Gegend von Prachaup Khiri Khan unsicher gemacht. Am Abend sind wir in einem ganz tollen Restaurant hängen geblieben mit super italienischem Wein und vielen Tips für unsere Weiterfahrt!
Sonntag, 24. November 2013
Wieder so ein Tag der nicht so gelaufen ist wie er eigentlich sollte!
24. November gestern haben wir uns einen Tag Ruhe gegönnt. Am Morgen hat es kräftig geregnet und so haben wir uns im Bett einfach noch mal umgedreht. Später hat der Regen nachgelassen, so das wir am Strand und in dem kleinen Ort spazieren gehen konnten. Am Nachmittag haben wir dann über das Internet folgendes Hotel ganz günstig gebucht:
The Beach Village Resort 602 Moo.4
Samroiyod Prachuap Khiri Khan/Thailand! Super denn Prachuap Khiri Khan hatten wir schon auf der Karte gesehen und war sowieso unser nächstes Ziel. Da die Entfernung laut Google ca. 78km sein wird sind wir heute morgen schon um 6:30 Uhr aufgestanden. Doch es war kein schönes Erwachen! Es hat gegossen wie aus Eimern. Doch wir haben ein super schönes Hotel vor gebucht.... Also Frühstück, Gepäck aufschnallen, Bikini und Badehose an und rauf auf die Räder! Es war nicht so kalt wie wir dachten. Stellt euch einfach vor ihr steht unter einer etwas kühl Dusche, dazu etwas warmer Wind. Blöd war jetzt nur die Orientierung, Karte und Handy kann man aus dem sorgfältig verpackten Sachen nicht rausholen. 2 Stunden sind wir so geradelt. Bis... Na ratet mal! Ja richtig! Einen Platten! Wieder das Rad von Jaci. Unterschlupf gesucht und mal wieder schnell den Schlauch gewechselt. Danach ging die Fahrt noch ca. 2 Stunden durch den Regen, obwohl schon nicht mehr ganz so stark. Um 12:00 Uhr war dann unser Hunger so groß, dass wir an einen der vielen kleinen Straßenshops gehalten haben um ein paar Waffeln und Kekse zugessen An diese kleinen Einheimischen Garküchen trauen wir uns einfach noch nicht ran. Wenn sie dort alles mögliche brutzeln riecht es oft sehr verführerisch. Wir halten uns dann doch wieder an alt Bewährtes! 7 Eleven! Da gibt es immer alles was wir grad brauchen. Von Wienerwürstchen (jedenfalls so ähnlich) über Mückenschutz, Erdbeermilch, bis hin zu Zahnpaste! Frisch gestärkt haben wir uns an die letzten 7 km gemacht und das sogar ohne Regen! Ca. 16:00 Uhr Zielort Prachuap Khiri Khan erreicht. Nur wo ist das Hotel? Wir haben eine Weile gesucht, das Navi hat irgendwo im Landesinnere gezeigt? Häh? Also haben wir gefragt und professionelle, thailändische Hilfe bekommen. Eine sehr liebe junge Dame hat von ihrem Handy in unserem Hotel angerufen. Und wie sich heraus stellte waren wir 60km zu weit geradelt. Das Gebuchte lag nur ca. 20 Km von unserem Abfahrtsort entfernt. Da standen wir nu ziemlich blöd da! Zurück nie im Leben! Mit Pikup, 35 Euro Taxikosten! Ne, und morgen die Strecke noch mal radeln, auch blöd! Also neues Hotel suchen und das Geld unter Lehrgeld verbuchen!
Samstag, 23. November 2013
Pran Buri
22. November Wir sind in Pran Buri! Heute haben wir wieder viel gesehen und erlebt. Auf unserer Fahrt an der Küste entlang, waren wir einmal schwimmen, sind dann durch klein Venedig gelaufen und haben einen Abstecher zu einer Elefantensafari gemacht. Obwohl uns der Hintern vom vielen Radfahren wehtut, haben wir uns mal so ne Stunde lang von einer zwanzig jährigen Elefantendame durch die Gegend schaukelt lassen. Immerhin kommen wir beim Radfahren heute bestimmt so auf 70km. Wir sind dann ziemlich spät auf Hotelsuche gegangen und erst im Dunkeln hier angekommen. Hier sind unendlich viele Anlagen entweder zu teuer oder geschlossen. Die Preise für ein Doppelzimmer am Meer fangen bei ca. 60,-€ an und es gibt nach oben wohl keine Grenze! Hier ist nich gerade die Touristen-Hochburg! Daher können wir die Preise überhaupt nicht verstehen. Sehr viel Leerstand! Unsere Anlage ist eigentlich recht schön und kaum belegt. Mit uns vielleicht noch 3 Paare. Also dann, jetzt muss ich wieder schneller schlafen, Peter hat schon Vorsprung.
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