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Donnerstag, 28. September 2017
Tag 18 - Cholapass
Die Nacht war wieder sehr zeitig zu Ende. 😣
Am Abend zuvor haben wir noch ein Gespräch zwischen den Portas verfolgen können, - das es eine schwierige Passage auf dem Weg nach Thagnak gibt und eine Unterstützung aller Portas für die Gäste organisiert wird. 🙂
Bei Aufbruch waren keine Berge zu sehen. Die Wolken hangen in 4830 m Höhe fest. Aber nicht lange. Der erst leichte Anstieg gab nach und nach das ganze Bergpanorama frei. Wunderschön! Aber die Passüberquerung wurde noch richtig anstrengend. Zum Glück haben wir sehr aufmerksame Portas. Nabin nahm meinen Tagesrucksack ab und von da an ging es auch für mich leichter hinauf. Einatmen - Schritt, Ausatmen - Schritt...Schrittlänge maximal 35 cm.
Bei der Höhe eine Passüberquerung ist ein echter Kraftakt. Nach einer kurzen Erholungspause ging es weiter und die Gletscherüberquerung war ein weiteres Highlight. Nun am Ende war dann die "heikle Stelle" der Gletschetüberquerung zu bewältigen. Die Sonne scheint und das Eis am Gletscherrand war unglaublich rutschig. Aber die Unterstützung war von allen Seiten für uns da. Nochmals einige Minuten bergan und wir haben auf dem Cholapass eine atemberaubende Bergkulisse bestaunen können. Die Felsen waren von der Sonne so warm und wir haben eine ausgedehnte Pause gemacht. Die Vögel bettelten um ein paar Kekskrümmel und waren nicht sehr scheu.
Aber irgendwann war doch der Abstieg vom Pass aus 5300 m Höhe nach Thagnak auf 4.700 m Höhe angesagt. Der Tag heuer hat sich schon sehr gegenüber den vergangenen Tagen unterschieden. Es waren keine großen Trekkinggruppen unterwegs, eher kleine Gruppen und individuell Reisende. Sehr angenehm und kein Gegenverkehr und Stau. Wir waren schon am frühen Nachmittag am Ziel. Nach einem schönen Sonnenbad im Innenhof der Lodge und einer kleinen Zwischenmahlzeit mit MoMos, haben wir den Rest des Tages ganz relext verbracht. Das war wirklich mal nötig, nach den letzten anstrengenden Tagen...
Judith hatte sich ein Waschbecken gewünscht. Waschbecken war vorhanden, nur der Wasserhahn fehlte. 🙁
Auch Dusche hatte wieder noch nicht offen. 😅. Noch reichen unsere Feuchttücher...
Dienstag, 26. September 2017
Neuigkeiten für die Reisenden
grüße ,
wahnsinns Bilder!!
schön vorsichtig in den Höhen!
Tag 17, Jaci schreibt
Den Sonnenaufgang haben wir heute in einer Höhe von über 5000 Meter sehen können. Dazu sind wir allerdings schon um 3:45 Uhr aufgestanden. Wir waren aber nicht die Einzigen die im stockdunkeln in Richtung Kala Patar unterwegs waren. Vor uns konnten wir die vielen kleinen Lämpchen, die sich langsam auf und ab bewegten ausmachen. Unser Ziel war allerdings nicht der Kala Patar mit seinen 5545 Meter. Es waren uns einfach zu viele große Gruppen unterwegs. Wir sind ein wenig links abgebogen und hatten unser eigenes Gipfelerlebnis. Ein schöner Grad, angrenzend an den Kala Patar, mit vielen Steinskulpturen und einem herrlichen Blick auf den Mt. Everest. Von dort oben konnten wir auch die anderen schönen Bergriesen wie die Ama Dablam, Pumori, Tangaigar, Nupse... und noch viele andere Schönheiten im Sonnenlicht ausmachen. Um 6:30 Uhr waren wir wieder in der Loge! Es gab unser Standard Frühstück wie immer mit Müsli, Toast und Ei. Dann Aufbruch nach Dhzongla auf 4830 Meter. Der Weg war traumhaft schön, nicht sehr schwierig aber sehr lang. Noch vor dem Einbrechen der Dunkelheit haben wir unsere Loge erreicht. Es war ein echt langer Tag. Über 12 Stunden waren wir nun schon auf den Beinen und in dieser Höhe eine besondere Erfahrung. Beim Kartenspiel sind uns fast die Augen zugefallen. Das Abendessen lies lange auf sich warten. Ich musste den Hunger mit Kräker überbrücken. Im übrigen bin ich hier ständig hungrig. Nach dem Abendessen waren wir noch vor 20:00 Uhr im Bett. Morgen mal wieder um 4:30 Uhr aufstehen, auf uns wartet eine neue, tolle Herausforderung der Cholapass über 5300 Meter hoch.





