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Montag, 18. September 2017
Tag 10 - Mulis
Start von "Bupsa" uns steht eine sehr lange Tour bevor. Deshalb sehr zeitig aufstehen, nur die Klospülung hat nicht funktioniert - Wasser hatte noch nicht offen! 😂
Die vielversprechende Frühstückskarte war leider nicht so reichlich und gut wie erhofft. Jaci hat daher lieber ihr mitgebrachtes Knäckebrot, ohne Belag, bevorzugt. Aber Peter hat versprochen, das es ab Lukla auch schönes Toastbrot geben wird. Hoffentlich behält er recht. 🤔
Nach 10 Stunden Auf und Ab sind wir endlich in Lukla angekommen, und das 1. Ziel war ein Kaffeeshop. Der Doppelte Cappuccino mit einem schönen Stück Schokoladenkuchen war nach einer Woche in den Bergen das Highlight und Belohnung der anstrengenden Woche. Geschätzt haben wir heute ca. 2000 Höhenmeter geschafft. (Gefühlt 5000.) Der Wechsel von Abstieg und Aufstieg war echt hart. Auch für die Mulikarawanen. Im Gegenverkehr der Tiere mussten wir sogar auf die Mauer springen, wir hatten einfach keinen Platz mehr.
Viele Esel hatten Glocken um den Hals, und ich fühlte mich wie zu Hause in den Alpen. Die Kinder am Wegesrand begrüßten uns immer mit einem freundlichen NAMASTE. Ein Luftballon von Peter zauberte ihnen immer ein Lächeln ins Gesicht und sie schrien vor Freude. Mit so kleinen Geschenken kann man die Kinder hier so glücklich machen.
Unser 2.Porta, Nabin, hat rund um Lukla unglaublich viele Freunde. Also waren wir zum Mittag in einem Restaurant seines Freundes eingekehrt. Es war so gemütlich, aber der Weg nach Lukla war noch weit und mussten doch mal aufbrechen.
Der Weg war feucht und rutschig. Auch heute war das Regencape immer griffbereit.
Unser Superhotel begrüßte uns beim Aufschließen der Zimmer gleich mit einen Stromausfall. Komisch nur in unseren Zimmern.🤔. Der freundliche Inder gegenüber hatte aber Strom. (❔)
NächsteFreude, wir haben ein eigenes Bad- mit kalten Wasser. Warmes Duschwasser erbeuteten wir nur im Unterteller.
Nach 2 Kannen Tee geht's jetzt ins Bett. Bollywood hat uns verjagt.
Sonntag, 17. September 2017
Tag 9, Jaci schreibt:
Kinder wie die Zeit vergeht! Jetzt machen wir schon über eine Woche Nepal unsicher. Wir lernen unterwegs viele liebe Menschen kennen. Unsere Gemüsesamen kommen richtig gut an. Wir können sogar schon auf nepali erklären was wir Ihnen schenken möchten. Oft sind sie sehr unsicher und denken wir wollen Ihnen was verkaufen. Aber haben sie erstmal verstanden das wir dafür keine Gegenleistung erwarten ist die Freude riesig. Das macht uns richtig Spaß. Wir haben mal grob überschlagen das wir damit mindestens ca. 60.000 Samen verteilen. Viele Bauern haben hier ein Gewächshaus und wir haben verstanden das UNICF auch viele Samen an die Bevölkerung verteilt hat.
Heute sind wir schon 5:30 Uhr aufgestanden und waren um 7:30 Uhr unterwegs. Es war brüllend heiß! Das Gehen ist dadurch sehr anstrengend. Wir hatten alle mitten in einem kleinen Ort am "Straßenrand" große Wäsche. Sogar die Haare wurden ein wenig gewaschen. Die nassen Sachen über dem Rucksack und weiter ging es steil Bergauf! Die Sonne brannte erbarmungslos. Gerade zieht ein Gewitter auf, zum Glück sind wir in "Karikhola" einem kleinen Bergdorf zirka ein Tagesmarsch von Lukla entfernt. Gleich gibt es natürlich Dal Bhat. Dann müssen wir weiter noch zirka 3 Stunden Bergauf. So ich denke wir können uns erst wieder aus Lukla melden. Unsere WLAN Karte läuft gleich ab. Liebe Grüße nach Deutschland, wir holen grad den Sommer nach.
Von meinem iPhone gesendet


