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Samstag, 16. September 2017

...noch Tag 8

Nach fast 2 Stunden waren die wichtigsten Klamotten wirklich trocken, der kleine Ofen hat alles gegeben. 😊.
Satt und mit Regencape bewaffnet ging es hinauf auf 3031 m Höhe über den Taksendu-Pass. Unterwegs wollte uns der da oben noch einmal mit einem kräftigen Gewitter richtig nass machen. Aber die Capes haben gut durchgehalten. 😁
Weiter nach Nunthala auf 2330 m Höhe in das Hotel "Everest" das Ziel.
Unterwegs im  Abstieg verzogen sich die Regenwolken  und gaben die ersten Blicke auf die 7000-er Schneemützchen frei. Das war eine großartige Entschädigung für brennende Füße.
17.50 Uhr, wir konnten den Ort von oben sehen. 18.30 Uhr, wir konnten den Ort noch immer von oben sehen. Langsam wurde es dunkel, wir konnten den Ort nicht mehr sehen, aber 19.15  Uhr, wir haben unser Hotel gefunden.  Obwhl die Bezeichnung Hotel komplett übertrieben ist.  Sterne gibt es nur am Himmel.
Jetzt gibt es den Hochzeitsschnaps von Jaci +  Peter.  Dafür haben Judith und ich den beiden ihr ehemaliges Zimmer , das "Schönste" und Größte  überlassen.




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Tag 8 - 16.9.2017

Sabine schteibt:
Heute ist 29.Hochzeitstag von Jacki und Peter. Feiern ist vielleicht heute Abend möglich, denn erst geht es bei strahlenden Sonnenschein ab der Lodge Apple Green Garden zum Ringmu-Pass. Unterwegs hat uns einer der letzten Ausläufer des diesjährigen  Monsum voll erwischt. Erst strahlende Sonne mit Stop an Cheese- Shop, hmmm lecker Käse von der Kuh gegessen  und gleich den Rest des Yak- Käses dazu, sind wir platternass zum Mittag in der Senter-Lodge angekommen. Wir wurden wie immer sehr gastfreundlich empfangen. Erst wurde der Ofen angeheizt und konnten die Klamotten trocknen. Ein Glück, weiter mit nassen Klamotten laufen wäre echt schlecht.😣.




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Tag 7: Jaci schreibt:





Navaratz studiert das mitgebrachte Malheft! 😝😘

Der Weg nach Junbesi hat uns ne Menge abverlangt! Wir waren am Lamjura Pass auf 3600 Meter! Dort waren wir fast zwei Stunden und haben hungrig auf unser Standardessen gewartet! Die Zeit hat uns auf dem Rückweg arg gefehlt wir kamen im Dunkeln in der Loge an. Wir waren alle, einschließlich Träger hundemüde. Das Abendessen hat uns den Rest gegeben. Peter sagt- er glaubt für diese Rute sind wir langsam zu alt! 






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Tag 6

Sabine schreibt:
Die erste gute Tat des Tages war: Badcat füttern. Er hast so herzzerreißend gemauzt und somit  unsere Touriherzen erweicht.
Los ging es von der Lodge in Bandahar auf der Höhe von  2.200 m Höhe auf nach Kinsa 1.600 m runter. Der Weg war arg beschädigt, teilweise durch Erdrutsche völlig verschüttet. Wir standen teilweise bis zur Schulter im Gras und mussten uns einen eigenen Abstieg suchen. Aber im Teamwork haben wir den Freien Abstieg supet bewältigt. Vor dem Mittagessen, natürlich gab es Dal Bhat, auf der Sherpa Lodge in Kinsa haben wir Mädels Haarpflege im Freien erledigt. Nach 4  Tagen war das eine echte Wohltat.
Auf ging es nun nach Sete, eine einfache tolle Lodge mitten in den Bergen. Aber die fiesen blutrünstigen Monster haben uns den gesamten Weg genervt.  Diese "Ranatak"  (Blutegel) sprangen uns an, mal vom Stock an die Beine, mal über die Gamaschen an die freien Hautteile. Am schlimmsten hat es Peter erwischt.  Blutüberströmt aber noch vor dem heftigen Regenschauer kam er nach uns Mädels endlich an. Er meint, das mindestens 3 Liter Blut aus ihm herausgesaugt wurden . Er übertreibt mal wieder masslos!
Wir schlafen heute in der Sun Rise Lodge auf 2.580 m und gewöhnen uns somit langsam an die Höhen.
Oh man, jetzt ruft Judith: Nepali lernen!

Der Dreck hat sich an uns gewöhnt und verfolgt uns jetzt.




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Tag 5.

Jaci schreibt: wir sitzen gerade hungrig in einer sehr schönen Loge am "Deurali" Pass. Bis hier her ist uns der Schweiß ganz ordentlich den Rücken und noch an ganz anderen Stellen runter gelaufen! Peter ist der Meinung er hätte schon 100g angekommen😜Das ißt er sich mit dem Dal Bhat gleich wieder drauf😃! Aber mal im Ernst: bis hier her war der Weg traumhaft schön. An einer Schule oberhalb von Shivalaya haben wir sehr viele Samentüten abgegeben, dabei waren wir umringt von den Kindern. Sie haben sich über die mitgebrachten Buntstifte sehr gefreut. 

Wir hatten strahlenden Sonnenschein, aber hier am Pass ist es sehr kühl und die Sonne hat sich hinter den Wolken versteckt. Die Hausherrin hat ein schönes großes Gewächshaus was sie uns stolz gezeigt hat. Danach gab es eine Führung durch ihre eigene Yak-Käserei und selbst verständlich haben wir uns einige Stücken für unseren weiten Weg gekauft. Der Abstieg nach Bhandar ging dann ganz flott. Als wir im Ort ankamen waren wir sehr erschrocken viele zerstörter Häuser und von der schönen Stupa im Ort  stand nicht mehr viel. Das Kloster ist jetzt eine Schule und die Loge in der wir vor vier Jahren geschlafen haben war nur noch ein Trümmerhaufen. Ich stand fassungslos vor dem Grundstück. Einige Minuten weiter stand aber ein ganz spartanisch eingerichtetes Gästehaus. Besser als eine Nacht unter freiem Himmel mit den Blutegel. Nur Peter und mich haben die Fiecher heut erwischt, wahrscheinlich weil wir alte Bekannte waren... und haben schon vor 4 Jahren gut geschmeckt! Hoffentlich sind morgen die anderen zwei mal dran, wir versuchen die kleinen Monster umzuleiten 😝. In der Loge haben wir die Zimmer neu ausgestattet. Tisch rein, Bettzeug tauschen und Betten verschieben. Katzenwäsche im Garten, lustiges UNO spielen und ab in unsere Bretterverschläge! 




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