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Samstag, 16. September 2017

Tag 6

Sabine schreibt:
Die erste gute Tat des Tages war: Badcat füttern. Er hast so herzzerreißend gemauzt und somit  unsere Touriherzen erweicht.
Los ging es von der Lodge in Bandahar auf der Höhe von  2.200 m Höhe auf nach Kinsa 1.600 m runter. Der Weg war arg beschädigt, teilweise durch Erdrutsche völlig verschüttet. Wir standen teilweise bis zur Schulter im Gras und mussten uns einen eigenen Abstieg suchen. Aber im Teamwork haben wir den Freien Abstieg supet bewältigt. Vor dem Mittagessen, natürlich gab es Dal Bhat, auf der Sherpa Lodge in Kinsa haben wir Mädels Haarpflege im Freien erledigt. Nach 4  Tagen war das eine echte Wohltat.
Auf ging es nun nach Sete, eine einfache tolle Lodge mitten in den Bergen. Aber die fiesen blutrünstigen Monster haben uns den gesamten Weg genervt.  Diese "Ranatak"  (Blutegel) sprangen uns an, mal vom Stock an die Beine, mal über die Gamaschen an die freien Hautteile. Am schlimmsten hat es Peter erwischt.  Blutüberströmt aber noch vor dem heftigen Regenschauer kam er nach uns Mädels endlich an. Er meint, das mindestens 3 Liter Blut aus ihm herausgesaugt wurden . Er übertreibt mal wieder masslos!
Wir schlafen heute in der Sun Rise Lodge auf 2.580 m und gewöhnen uns somit langsam an die Höhen.
Oh man, jetzt ruft Judith: Nepali lernen!

Der Dreck hat sich an uns gewöhnt und verfolgt uns jetzt.




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Tag 5.

Jaci schreibt: wir sitzen gerade hungrig in einer sehr schönen Loge am "Deurali" Pass. Bis hier her ist uns der Schweiß ganz ordentlich den Rücken und noch an ganz anderen Stellen runter gelaufen! Peter ist der Meinung er hätte schon 100g angekommen😜Das ißt er sich mit dem Dal Bhat gleich wieder drauf😃! Aber mal im Ernst: bis hier her war der Weg traumhaft schön. An einer Schule oberhalb von Shivalaya haben wir sehr viele Samentüten abgegeben, dabei waren wir umringt von den Kindern. Sie haben sich über die mitgebrachten Buntstifte sehr gefreut. 

Wir hatten strahlenden Sonnenschein, aber hier am Pass ist es sehr kühl und die Sonne hat sich hinter den Wolken versteckt. Die Hausherrin hat ein schönes großes Gewächshaus was sie uns stolz gezeigt hat. Danach gab es eine Führung durch ihre eigene Yak-Käserei und selbst verständlich haben wir uns einige Stücken für unseren weiten Weg gekauft. Der Abstieg nach Bhandar ging dann ganz flott. Als wir im Ort ankamen waren wir sehr erschrocken viele zerstörter Häuser und von der schönen Stupa im Ort  stand nicht mehr viel. Das Kloster ist jetzt eine Schule und die Loge in der wir vor vier Jahren geschlafen haben war nur noch ein Trümmerhaufen. Ich stand fassungslos vor dem Grundstück. Einige Minuten weiter stand aber ein ganz spartanisch eingerichtetes Gästehaus. Besser als eine Nacht unter freiem Himmel mit den Blutegel. Nur Peter und mich haben die Fiecher heut erwischt, wahrscheinlich weil wir alte Bekannte waren... und haben schon vor 4 Jahren gut geschmeckt! Hoffentlich sind morgen die anderen zwei mal dran, wir versuchen die kleinen Monster umzuleiten 😝. In der Loge haben wir die Zimmer neu ausgestattet. Tisch rein, Bettzeug tauschen und Betten verschieben. Katzenwäsche im Garten, lustiges UNO spielen und ab in unsere Bretterverschläge! 




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Tag 4

Sabine schreibt:
Gestern Abend hat Jacki spät eine Menge Text senden wollen. Aber wir hatten keinen Strom. So hat das WIFI in den Morgenstunden etwas verdrehte Nachrichten in den Blog eingestellt. 🙃 Tag 3 vor Tag 2.... Der Text ist auch etwas durcheinander, eben für jemand der gern puzzelt. 👀
Heute haben wir schön lange geschlafen. Nach einem nicht wirklich leckeren Frühstück wurde das Gepäck von unseren beiden Trägern Navaraz und seinem Sohn Nabin geschnürt und in den Lastenkorb, einen Doko, tragfertig verpackt. Wir würden mit DEM Gebäck keinen  einzigen Kilometer schaffen.
Kaum Startklar kamen uns scharenweise, fröhlich lachende  Kinder in ihren schicken Schuluniformen entgegen geflitzt, selbst bergab mit ihren Badeschlappen  und Gummistiefeln.
Unser 1.Trekkingtag ging in ein kleines Bergdorf Shivalaya, vorbei an zerstörten und wiederaufgebauten Wohnhäusern mit Gemüsegärten  und Hirsefeldern und über unsere ersten beiden Hängebrücken. Einem Tip von Khasi Sherpa folgend,  haben wir viele Gemüsesamentütchen aus unseren Discountern mitgenommen und an die Bergbauern verschenkt. Erst ungläubiges Staunen und nach Erklärungen mit Händen und Füssen anschließendes ein Lächeln als Dankeschön war das Transportieren die Mühe wert.
Total verschwitzt am Besten Haus des Ortes, Sherpa Guide Lodge, angekommen,  hat die Hausherrin ( ihr könnt ja mal raten), natürlich ein tolles Dal Bath und Chowmean, für uns frisch  gekocht.
Zur Verdauung gab es eine kleine Dorfbesichtigung und haben die  Anmeldestelle für Touristen aufgesucht. Hier haben wir für den hiesiegen Nationalpark Gaurishankar Conservation Area noch ein zusätzliches und zu bezahlendes Permit bekommen. Hoffentlich werden diese Einnahmen tatsächlich in die geplanten Projekte investiert.
Jetzt sitzen wir auf der Terrasse und  trinken schwarzen Tee. Gleich geht es zum UNO-Spiel und dann ins Bett.




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Wir haben endlich WIFI!

Und nun kommen die Ereignisse der letzten Tage nicht wieder so durcheinander 😂:

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