Leider hatten wir nur fünf Stunden Schlaf und sitzen jetzt alle im Bus nach Jiri! Ich versuche mal wieder bei dem höllischem Geschaukel das Erlebte niederzuschreiben. Ich glaube Geschaukel ist maßlos untertrieben. Die Straßen sind in einem erbärmlichen Zustand! Die Spuren vom Erdbeben und Monsun sind noch überall zusehen. Das Positive ist aber, es wird an allen Ecken und Enden gebaut! Im Bus war es sehr heiß und wir durften ganz hinten auf den Rädern sitzen um diese Fahrt für immer in Erinnerung zu behalten. Wir waren 17 Erwachsene, zwei kleine Kinder und ein Baby! Unglaublich wie geduldig und ruhig die kleinen Passagiere waren. In den 8 Stunden Fahrt wurde nicht einmal pieps gesagt! Eigentlich sind die Straßen vorwiegend einspurig, aber mit viel Geschick passen auch mal knapp zwei Busse an einander vorbei! Wir saßen dann mit weit aufgerissene Augen und angehaltenem Atem festgekrallt unangeschnallt auf unseren Sitzen. Übrigens sollte man rechtzeitig die Pipipause ansagen! Umrechnungsfaktor:Nepalesische 5 Minuten X 13 = 65 deutsche Minuten! Biene hatte schon Schweißperlen auf der Stirn. 12 Uhr endlich Stop und natürlich lecker Dal Bhat.
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Dienstag, 12. September 2017
Mittagspause
Aber das Beste kam dann nach der Mittagspause. Erst ein großes Schlammloch,dass wir nicht umfahren konnten und alle aussteigen mussten! Das war noch harmlos zu dem was dann geschah. Der Bus rutschte seitlich, (zum Glück zur Bergseite) in viel zu lockerer Erde weg und blieb so arg stecken das sich nicht einmal die seitliche Schiebetür öffnen ließ. Hilfe wir waren in dem kleinen Bus gefangen und die Sonne brannte erbarmungslos. Zum Glück war nicht weit entfernt ein kleines Dorf. Sofort waren wir die Hauptattraktion. Hatten aber auch tatkräftigste Unterstützung. Eine Schaufel wurde gereicht und dann wurde gebuddelt und geschoben. Beim dritten Anlauf hat es dann aber geklappt. Nicht auszudenken wenn wir noch zusätzlich die Waschmaschine auf dem Dach gehabt hätten! Zum Glück hatte sich unser Busfahrer in Kathmandu gestäubt die Waschmaschine nach Jiri zu transportieren.
Ankunft 16:45 Uhr! Heute hatten wir statt Trekking nur Schrekking!
Tag 2
Die erste Nacht in der fremden Stadt war ausreichend lang, wir hatten ja ein wenig nachzuholen. Nach einen guten Frühstück ging es sofort los Kathmandu mit allen Sinnen erleben: Staub, Lärm, Geruch, Hitze.. aber wir hatten richtig Spaß und waren neugierig auf Alles! Unser nepalesischer Begleiter Nayandra hat uns sehr geduldig alles erklärt und unsere vielen Fragen lächelnd beantwortet. Zu erst ging es zum leider sehr zerstörten Königspalast
und dem Kumaribahal. Dort erfuhren wir, dass die heilige Kindsgöttin heute am Nachmittag den Palast verlassen würde. Das wollten wir unbedingt sehen. Also fuhren wir erst einmal zur großen Stupa Swayambhunath. Das heilige Bauwerk steht auf einem Hügel und man hat von dort einen herrlichen Ausblick über Kathmandu. 418 Stufen abwärts - haben wir gezählt!Schon mal eine kleine "Eingehtour"!
Samstag, 9. September 2017
Kathmandu- Der Dreck kann sich schon mal an uns gewöhnen:
Erste Meldung aus Nepal?
Wir freuen uns schon auf die ersten info's..
grüße DD
