3. November Guten Morgen Sonnenschein! Mit einem wunderschönen Sonnenaufgang am Strand erwachen ist schon was ganz besonderes. Schnell mal unter die Dusche hüpfen und dann ging es erst einmal zum sehr kleinen örtlichen Markt. Danach gab es Frühstück. Für uns Europäer sehr gewöhnungsbedürftig. Kein Brot sondern viele in Fett ausgebackene Sachen! Was Jaci prompt auf den Magen geschlagen ist. Nachdem sie endlich vom Klo kam, konnten wir auch zum Tagesprogramm über gehen. Als erstes einen Freund in seinem sehr schönen Haus besuchen, wo Jaci natürlich sofort die Toilette inspiziert hat. Dann ging's zum örtlichen Kloster und weiter auf dem Ochsenkarren zur Schule. Wo ca. 30-40 Kinder an ihrem freien Sonntag auf uns gewartet haben. Sehr brav in Ihren Reihen hat sich jedes einzelne Kind mit Namen vorgestellt. War das süß! Dann war die Reihe an uns und sie hatten viele Fragen an uns. Das hat uns riesigen Spaß gemacht, diese sehr intelligenten Fragen zu beantworten. Wir fanden die Zeit noch echt zu kurz und wir glauben den Kids ging es ähnlich. Danach ging es zur Bücherei des Ortes und zurück zum Haus am Meer. Jetzt wäre eigentlich Schnorcheln dran, aber Jaci ging es nicht wirklich gut. Auf dem Sonnenstuhl ein kleines Nickerchen war da einfach besser. Unsere Gastfamilie hat sich rührend gesorgt. Sofort wurde ein Tee gereicht, der sollte Abhilfe schaffen. Zum Mittag wurde wieder wie wild aufgetafelt. Peter durfte all die Köstlichkeiten nun alleine probieren, für Jaci gab es weißen Reis mit etwas Gemüse. Nach dem Essen noch mal viele Fotos, Sachen packen und ab ging es zum Boot. Wir haben mal wieder eine Menge liegen gelassen, zum Glück wurden uns Taschenlampe und Handtuch noch nachgebracht. Irgendwie ist uns der Abschied ein wenig schwer gefallen. Das Rentnerpärchen ist schon besonders liebenswürdig. Und wir waren die einzigen Touristen weit und breit. Keine Hotels, keine Shops einfach Nichts! Wo hat man das schon noch. Und wenn wir gewusst hätten, was uns im Hotel erwartet, wären wir die nächsten Tage im Zelt geblieben. Das Zimmer liegt in der letzten Ecke vom wunderschönen Garten, mit Blick auf Straße und Mauer und ist so dunkel das wir schon am Tage Licht brauchen. Das Meer können wir von dort nur erahnen. Unser Dusche hat noch nicht einmal eine Duschkabine. Wie in Nepal, wenn de duschst, schwimmt hinterher das Bad! Nur stimmten da Preis-Leistung. Wir fühlen uns dermaßen abgezockt und können unsere Zeit hier am wunderschönen Strand überhaupt nicht genießen. Blöd das wir mal wieder alles vorgebucht haben. Wir würden gerne sofort nach Thailand fliegen.
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Montag, 4. November 2013
2. November und wieder auf dem Flughafen. Unser Flieger hat Verspätung. Lele hat uns um 7:00 Uhr vom Hotel abgeholt und uns auf dem Weg zum AirPort noch einmal eine Monastrey "Shwe Yan Pyi" gezeigt. Die stand auf Pfähle und wurde 1888 komplett aus Teakholz gebaut. 9:40 Uhr wir sitzen noch immer auf dem AirPort. Eigentlich sollten wir schon seit 40 Minuten in der Luft sein. Was los ist, wissen wir noch nicht. Hier gibt's keine Ansagen. Mittlerweile sind hier hunderte von Menschen, in dem relativ kleinem Flughafen gestrandet. Es fliegt absolut keine Maschine. Wenn wir aufs Rollfeld sehen, stehen da auch Keine. Ich vermute der Nebel von heute Morgen war eventuell Schuld, dass die Maschinen nicht landen konnten. Jetzt scheint hier aber die Sonne. 10:00 Uhr, jetzt kommt Leben in die Bude! Die kleinen Maschinen landen im 5 Minutentakt. Es entsteht ein totales Durcheinander, mit Megaphon und Schildern werden die passenden Passagiere zu den Maschinen gesucht. Dann rennen alle über das Rollfeld. Auch wir haben die Richtige gefunden! Aber im Flugzeug haben wir trotzdem lieber noch mal gefragt. Sicher ist sicher! Wir waren aber nicht die Einzigen mit der Frage,gab mal wieder großes Gelächter! Das Flugpersonal ist immer total freundlich.Trotzdem wir nur eine Stunde fliegen gibt es immer einen Snack, einen Drink, Kaffee oder Tee. Dann ist man in der kurzen Zeit derart beschäftigt und ups, wir Landen! In diesem Urlaub schon unser 9ter Flug. Zum Glück kommen jetzt erst einmal 10 Tage Strand. Auf die freuen wir uns schon sehr. Wir wollten ja bei unserer Ankunft in Myanmar gleich "on the Beach"! Das hat irgendwie bis jetzt nie geklappt. Ich hoffe nur noch ich bekomme mein Badeanzug-Problem noch gelöst. Dann sollten mal 10 Tage Erholung drin sein! Am Flughafen von Thandwe wurden wir schon sehnsüchtig erwartet. Mit dem Auto ging es zum Hotel, kurzes Hallo und dann weiter mit dem Boot nach Maung Shwe Lay. Hier sind wir bei einer sehr lieben Gastfamilie untergebracht. Wir schlafen unter Palmen am wunderschönen, weißen Strand im Zelt. Zur Begrüßung wurde aber erst einmal ordentlich aufgetafelt. Suppe, sehr leckere Nudeln und natürlich Fisch. Leider bin ich ja nicht so ein Fischfan. Das tut mit immer so Leid. Sie geben sich so viel Mühe und ich mekel dann rum. Nach dem Essen etwas Siesta am Strand. Aber wir Flachzangen haben Schiss vor den Krabben, die überall aus dem Boden gekrabbelt kamen. Erstmal war nicht viel mit entspannen. Dann ging es ein wenig am Strand entlang, die Gegend erkunden. Auch da war auch nicht wirklich Entspannung angesagt. Kaum hatten wir uns an ein paar kleinen Klippen niedergelassen, waren wir umringt von 8 Kindern. Die es super toll fanden, wenn sie fotografiert wurden und dann die Bilder sehen konnte. Am Abend hatte die Dame des Hauses für uns wieder Unmengen gekocht. Wir haben Dinge probiert die wir noch nie gesehen haben. War alles sehr lecker, aber viel zu viel. Da wären noch mal zwei von satt geworden. Dann haben wir noch bis ca. 21:00 Uhr gesessen, Fotos geschaut und geredet. Bevor wir in unser Zelt gekrabbelt sind, wollten wir noch einen kleinen Strandspaziergang machen! Ha, der stand wegen der Flut jetzt komplett unter Wasser. So haben wir uns den tollen Sternenhimmel vom Gartenzaun aus angesehen und uns dann in unser Zelt gekuschelt.
Sonntag, 3. November 2013
1. November 2 Monate sind schon um und für uns wie im Flug vergangen. Ich glaub auch, dass wir uns so allmählich in Asien eingelebt haben. Für den heutigen Tag haben wir uns zwei Mountenbiks ausgeliehen und sind auf der einen Seite am See entlang gefahren. Leider kann man den See nicht umrunden. Denken wir zu mindest! Unser kleine Karte zeigt uns da keinen Weg. Am Ende waren wir auf einem riesigen Markt "Nan Pan" der direkt am Wasser liegt. Wir hatten so ein Kohldampf, das wir uns sogar mal wieder an ein typisches einheimische Restaurant gewagt haben. Hier für Interessierte ein paar Infos zum See:
Der Inle-See ist ein Süßwassersee im Shan-Staat in Myanmar. Er ist bekannt durch seine Einbeinruderer und schwimmenden Dörfer und Gärten. Das Leben dieser Menschen ist völlig auf den See ausgerichtet.
Innerhalb des Sees und am Seeufer gibt es insgesamt 17 Dörfer, welche überwiegend von der Intha-Bevölkerung bewohnt sind. Die Häuser sind auf Pfählen gebaut. Insgesamt wohnen hier 70.000 Menschen.
Die Bevölkerung baut Gemüse, Früchte und Blumen an. Viele der Kulturen werden auf schwimmenden Feldern bestellt. Basis dieser schwimmenden Felder ist eine sehr fruchtbare feste Masse bestehend aus Sumpf, Erde und Wasserhyazinthen, die mittels Bambuspfählen am Seeboden befestigt sind.
Die Fortbewegung in den schmalen Kanälen der Ortschaften, auf den Feldern sowie in Ufernähe erfolgt in schmalen Kanus. Typisch für den See ist die hier angewendete Bein-Rudertechnik. Der Rudernde steht am Heck des Bootes. Werden die Hände beispielsweise beim Fischen benötigt, so wird ausschließlich mit dem Bein gerudert, indem das Ruder mit dem Bein eingeklemmt wird. Für große Strecken auf dem See sind heute jedoch größere Boote mit Außenbordmotor erlaubt.
Im Inle-See und den umgebenden Sümpfen kommen 16 bis 31 endemische Fische vor. Seit 1985 ist der Inle-See offizielles Vogelschutzgebiet. Man kann hier und in der Umgebung viele Handwerksbetriebe wie Silberschmieden, Webereien, Holzschnitzer und Cheroot-Manufakturen besichtigen.
Phaung Daw U Pagode: Diese Pagode beherbergt fünf Buddhafiguren, die alljährlich im Rahmen des Phaung Daw U Festes in der königlichen Barke von Dorf zu Dorf gefahren werden. ---Unsere drei Stunden Hinfahrt waren total schön und noch relativ entspannt. Aber jetzt geht es zurück nach "Nyaung Shwe". 13:00 Uhr und die Sonne brennt erbarmungslos. 15:00 wir haben über die Hälfte vom Rückweg geschafft und sitzen total dreckig und verschwitzt in einem absoluten Nobelhotel. Vor dem Eingang stehen 5 Oldtimer der Marke Porsche, Mercedes usw. Die sind hier auf einer Rundtour durch Myanmar unterwegs. Ich möchte nicht wissen was die Autos kosten. Na bei dem teuren Hotel (300$) die Nacht wundert mich gar nichts. Das Ding hat sogar einen Pool. Wie gern würd ich da jetzt rein hüpfen. Aber ich hab ja nicht einmal einen Badeanzug. Für Peter konnten wir in Yangon schon eine Badehose erstehen. Badeanzüge oder Bikinis gab es gar nicht. Wir haben hier nirgendwo welche entdecken können. Und wenn man fragt, erntet man ein Kichern. Wirklich, die stehen da und kichern weils Ihnen peinlich ist. Sieht jedenfalls so aus. 16:00 Uhr wir werden jetzt unseren wunden Hintern mal wieder auf den Sattel schwingen. Ich hab totale Schmerzen, ich sitze, gefühlt, auf dem blanken Metal. Mein Sattel hat so gut wie gar keine Polsterung. Ihr glaubt doch nicht das mein lieber Ehemann auch nur einen Funken Mitleid mit mir hat. Ne ich muss zusätzlich noch den Rucksack nehmen. 17:00 Uhr Wir sind in Nyaung Shwe angekommen. Fahrräder abgegeben und zu Fuss zum Hotel. Beim Anblick eines Gillhähnchens in einer "Auslage" überkam uns dermaßen der Heißhunger, dass wir an einem staubigen Straßenimbiss so ein halben "Broiler"gierig verschlungen haben. Das war innerhalb von nicht einmal zwei Stunden so gegensätzlich! Am Abend konnten wir auch wieder Duschen. Was am morgen wegen einem Defekt leider nicht möglich war, wir hatten kein Wasser. Für uns ja kein Problem, wir sind doch erprobte Nichtduscher. Glücklicherweise haben wir immer eine Flasche Wasser im Zimmer, sonst hätte selbst Zähne putzen ausfallen müssen. Frisch geduscht ging es dann mit einem netten deutschen Pärchen zum Pasta essen. Wir hatten einen sehr fröhlichen Abend, weil wir feststellten das wir alle Pankow kannten. Freitag, 1. November 2013
Reaktion auf die Bahnfahrtaktion :-)
Na, das nenne ich mal aktive Erholung ! Hier fährt man im ICE - wie langweilig !
Aber wieder mal ein Beweis dafür, auf welchem Niveau wir jammern, wenn sich hier so ein Zug um ein paar Minuten verspätet.
Wenn es auch wie ein Krimi klingt, ich denke, vor Ort war es bei weitem nicht so lustig.
Aber diese langen Texte mit der kleinen Handy-Tastatur und dann im schaukelnden Zug, Hut ab !
Ich hoffe nur, dass Ihr selbst nicht mit so vielen Beulen nach Hause kommt wie der Koffer.
Also bis später! Jetzt ist ja ungefähr Halbzeit, oder ? Von Helgard und Manfred sollen wir schön grüßen !
Ralf & Regina
Von meinem iPad gesendet
31. Oktober Und wieder geht ein super ereignisreicher Tag für uns zu Ende! Mit unserer süßen Begleiterin, Lele haben wir eine sehr schöne Sightseeingtour über und am Inlesee gemacht. Wetter perfekt, Essen sehr gut und Stimmung bestens. Wir haben wieder so viel gesehen ... Freut Euch auf Bilder später! Liebe Grüsse vom Inlesee Peter & Jaci
Koffer!
Welch ein Glück Ihn wieder zusehen! Ich denke der Zoll hatte viel "Freude" mit unseren müffelnden Trekkingsachen! Um den Koffer ist es nich schade der Inhalt war wichtig!
30. Oktober Ganz so tatenlos wie wir gestern getan haben, waren wir natürlich nicht. Wir haben unsere Flüge und Hotels für die nächsten Tage organisiert und sind dabei auf eine Spitzen-Agentur gestoßen. Naja eigentlich kannten wir ja schon den deutschen Partner "Erlebereisen". Und mit denen sind wir ja schon hoch zufrieden. Die Agentur hier "Khiri" hat auch eine super gute und schnelle Beratung. Die nächsten Tage werden uns zeigen ob auch alles so schön ist, wie beschrieben. Am Morgen 8:00 Uhr hatten wir erstmal ziemlichen Stress. 1. Visa-oder MasterCard funktionieren nicht bei der Abbuchung der nächsten Flüge! Und wir müssen um 12:00 Uhr zum Flugplatz. 2. Sachen die wir von unserem Supertrip völlig verdreckt zum Waschen abgegeben haben, sollen erst heute Abend fertig sein! Verdammt ich hab keine Hose! Wir wollen vom Flugplatz zum Inlesee mit dem Rad fahren, mit Minirock? 11:00 Uhr alle Sorgen haben sich in Luft aufgelöst. Die Sachen sind sauber geliefert worden und auch die Abbuchung hat geklappt! :-) Na geht doch! Man darf hier einfach nicht in Panik ausbrechen, einfach die burmesische Gelassen übernehmen. 14:30 Uhr wir sind im Flieger. Auf dem Flugplatz haben wir unsere liebe Reiseleiterin vom ersten Tag wieder getroffen. Das war eine Freude. Natürlich hatten wir irre viel zu berichten und damit verging die Wartezeit wie im Flug. 20:30 Uhr wir sitzen im Restaurant in... ja wo sind wir hier eigentlich? Gelandet in Heho am Inlesee und dann ca. 30km mit dem Rad gefahren, ja und nu sind wir hier! Die Fahrt mit dem Rad war total schön. Warme Nachmittagssonne und eine traumhaft schöne Landschaft. Unser Guide, Min 28 Jahre hat so wie wir richtig Spaß am Radfahren. Und so sind wir mit den tollen Mountainbikes fröhlich die Berge runter geprescht. Bei unserer Ankunft hier im Ort haben wir super gut gegessen. Ich glaub wir versöhnen uns gerade wieder mit Myanmar. Unser Goust Haus wo wir die nächsten 3 Nächte schlafen ist sehr schön. Ein sehr traditioneller Baustil, das Dach ist aus Stroh oder so was ähnliches. Nachteil, man hört alles von draußen. Bei unserer Ankunft gab es auch noch ein fröhliches Wiedersehen mit einem Holländischem Pärchen. Wir haben uns in Bagan im Hotel das erste mal gesehen. Ne, eigentlich schon einmal in Yangon.
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