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Montag, 16. September 2013
18. September Wir sind jetzt in Khumjung 3860m! Ein netter kleiner Ort mit vielen kleinen Häusern und in fast jedem könne man übernachten. Da gibt es die unterschiedlichsten Varianten. Den gehobenen Standart sucht man hier aber vergebens. Ja und es stimmt, für uns ist das Reisen hier manchmal nicht so einfach, abgesehen mal von der Höhe und den körperlichen Anstrengungen, bemühen sich die freundlichen Menschen hier es einem so angenehm wie möglich zu machen und sind dabei immer ehrlich fröhlich. Heute zum Beispiel, Ankunft in der Loge, und ich wollte duschen. (War ja gestern nicht) Die Chefin des Hauses, klar kein Problem! Sie mir Dusche gezeigt, eine Etage tiefer. Also Sachen aus, Handtuch geschnappt und runter. Da stand ich nun, nackig und nur eiskaltes Wasser! Ich durchs Haus nach Peter gebrüllt. "Man Dicke, ich würd ja mal den Boiler hier einschalten" Tür wieder zu! Ja denkste, noch immer kaltes Wasser... Wieder durchs ganze Haus "Peter noch immer eiskalt"! Und wenn ich sage eiskalt, dann ist es eiskalt! Das kommt hier direkt von den Bergen! " ...man Dicke, stell dich nicht so glatt an" Weitere 3min später, hatte auch mein genialer Schatz für mich kein warmes Wasser aus dem Boiler zaubern können. Da stand ich frierend... Also Chefin muss her! Ach und siehe da, sie hatte vergessen den Gashahn zu öffnen. Das war ihr so peinlich, sie hat sich noch Stunden später bei mir entschuldigt. Ich hatte jetzt meine heiße Dusche- und wie heiß! 44 /45 Grad - ich konnte es nicht kühler stellen. Also Ihr seht selbst das Duschen kann hier zum Abenteuer werden. Aber wie gesagt, bis jetzt nur ganz liebe Menschen um uns rum. Was uns an den Nepalis noch aufgefallen ist: wenn hier z.B. jemand stolpert oder ein Missgeschick passiert-lachen sich die Leute hier schief! Bei uns in Deutschland halten wir doch erst einmal die Luft an. Und lachen erst später! So wir werden jetzt noch ein wenig durch den Ort bummeln. Mal sehen was wir jetzt wieder sehen und erleben... Oh ein Internetcafé ! Schnell senden wer weis ob ich morgen noch so viel Glück hab. Liebe Grüsse P&J
Sonntag, 15. September 2013
😒15.September, der Abschied von Kazi ist uns ein wenig schwer gefallen. Wir haben uns seit langen nicht mehr so wohl gefühlt. Am gestrigen Nachmittag hatte ein Pärchen aus Amerika die kleine Loge auch entdeckt. Stolz hat Kazi ihnen seinen schönen Garten präsentiert. Es hat Ihnen so gut gefallen, das sie ein zwei Fix die Loge gewechselt haben. Heute Morgen sind wir ein paar Minuten vor Ihnen in Richtung Namche aufgebrochen. Der Weg war heute wieder traumhaft schön. Die Sonne scheint und wir gehen ganz gemütlich am schönen Fluss Dhut Kosi entlang. Von weitem kann man schon die Hillery Brücke sehen. Darüber gibt es sogar eine ganz tolle Neue! Wir wollen aber unbedingt noch einmal über die geschichtsträchtige Brücke. Auch wenn es etwas umständlicher und anstrengender ist. In knapp 3Stunden haben wir Namche auf 3400m unser heutiges Etappenziel erreicht. Einchecken im besten Hotel des Ortes und ab unter die heiße Dusche... Ich würd sagen es ging uns schon mal schlechter!
😒14. September: gestern hatten wir einen super Lemmitag! Wir sind nur 3 Stunden gelaufen und haben dann in Lukla in einem Hotel übernachtet. Na ja wir sind ja schon einiges gewöhnt, aber wir haben uns so auf eine heiße oder wenigstens warme Dusche gefreut. Wir hatten jetzt ein Doppelzimmer mit eigener Toilette und Dusche- aber nur eiskaltes Wasser. Man waren wir enttäuscht, aber wir haben es überlebt. Zumal es draußen in Strömen geregnet hat. Nach dem Duschen ging es dann zum Aufwärmen in die Schlafsäcke. Wir haben uns dann am Nachmittag auch noch zur Ortsbesichtigung aufgerafft. Immerhin durch Lukla kann man schon etwas länger bummeln. Wir hatten auch einen richtigen Großeinkauf. Hier gibt es alles was das Trekkerherz begehrt. Peter hat eine neue Trekkinghose bekommen- seine liegt nämlich noch in Deutschland im Schrank. Da packen wir Wochen vorher und vergessen doch was. Ist aber auch das Einzige! Ein wichtiges Utensil haben wir dann auch noch erstanden: 4m Schnur= Wäscheleine! Die wir auch am Abend dringend brauchten. Wir haben nämlich unsere Sachen waschen lassen. Nach über einer Woche war das dringend nötig. Blöd war, dass wir dachten, Sie hätten einen Trockner. Aber auch die Schwierigkeit haben wir gemeistert. Trekkinghose wurde mit dem Föhn getrocknet und der noch nasse Rest kam in eine Tüte und wurde im Rucksack verstaut. Wir haben dann am Abend, nachdem wir die einzige "EinkaufsMeile" des Ortes 3x auf und abgelaufen sind, ein Internetcafé gefunden. Konnten nun doch mal wieder ein paar Fotos hochladen. Das Internet ist hier extrem langsam. Im Gegensatz zu uns, wir sind echt gut drauf. Und gar nicht so schlecht unterwegs. Heute sind wir zwar nur eine kurze Strecke gelaufen. Wir haben viele Pausen gemacht und wir haben Felix wieder getroffen. Wir haben ihn vor 9 Tagen in Shivalaja getroffen und gemeinsam zu Abend gegessen. Er hatte leider in Namche gesundheitliche Probleme und muss in tiefere Regionen absteigen. Wir sind dann jedenfalls in Kazis Loge gut gelaunt angekommen. Das war toll. Kazi Sherpa ist ein sehr liebenswürdiger und gebildeter Mann. Wir haben uns in seinem Haus sehr wohl gefühlt. Er spricht mehrere Sprachen und wir hätten uns gern noch viel länger mit Ihm unterhalten. Er hat auch ein Buch geschrieben, das muss ich mir unbedingt in Deutschland kaufen. Also diesen netten Kontakt haben wir mal wieder Nayandra zu verdanken. Man muss hier im Himalaya nicht auf alles verzichten - man muss nur die richtigen Leute kennen! Denn das Beste, bei Kazi gab es oberleckeren frischen Salat aus seinem Garten, warmen Apfelstrudel mit Vanillesoße und selbst gebackenes Brot.
Freitag, 13. September 2013
13. September: Angekommen in Lukla. Wir haben sogar einen PC mit Internet gefunden und leider muss ich nun feststellen das all die schoenen Bilder vom Handy gar nicht sichtbar im Blog sind. Tja schade, aber ich habe hier momentan leider keine Moeglichkeit gefunden die Fotos hochzuladen. Also gibt es weiter ersteinmal nur Text. Liebe Gruesse P&J
12.September 12:00 Uhr : Man geht's uns heute wieder schlecht! Sitzen grad in der Sonne und warten auf unser Dhal Baat. Und auf dem Foto seht Ihr dazu gerade die Zutaten. Hier wird alles ganz frisch für uns zubereitet. Heh! Das haben wir uns schließlich verdient. Sind schon seit 7:30 Uhr unterwegs, das heißt 4 Stunden stramm marschieren, davon 3 steil aufwärts. Aber so allmählich haben wir unseren Trott gefunden und sind ganz entspannt. Obwohl die Beine von den Strapazen ganz schön schmerzen. Wir sind jetzt 7 Tage lang um 6:00 Uhr aufgestanden und jeden Tag zwischen 6&8 Stunden (ohne Pausen) gelaufen. So anstrengend hab ich das gar nicht mehr in meiner Erinnerung. Na, ja bin ja auch 9 Jahre älter. Das mit dem internet-Netz hier ist echt n Krampf. Wollte vorhin das vom 9. Sept. Schicken und hab's dabei versehentlich gelöscht. Blöd! Das vom 10. weis ich jetzt nicht ob das überhaupt im Netz steht. Oder es kann sein das eventuell auch was doppelt ist. Morgen sind wir in Lukla. Ich hoffe da gibt es ein Internetcafé. Café wenn ich daran denke- jetzt so ein schöner Cappuccino! Und ein Eis! Mm das würde unsere Tour jetzt echt abrunden. Statt dessen gibt es das auf dem Foto. Und das Schlimmste ist dann immer, nach dem man den Wamps voll hat, wieder in Tritt kommen und weiter 3 Stunden gehen. 17:00 Uhr: Duschen haben wir ausfallen lassen! Wir hätten dazu Treppe runter (wäre nicht so schlimm), dann durch die Gaststube, durch die Küche (wo sich das halbe Dorf versammelt hat) nach draußen, neben die Loge, ein dunkler Holzkasten am Weg. Und wenn man sich doch überwunden hat, kommt wie meistens eh kein warmes Wasser. Feuchtücher müssen für heute reichen. Wir hoffen ganz stark auf morgen. Wir kommen in ein "größeren" Ort "Lukla" und hoffen auf ein wenig mehr Komfort. Aber wir wollen mal nich so viel Jammern! Schließlich sind wir freiwillig hier und haben gewusst worauf wir uns hier einlassen. Ich zu mindest! Übrigens sind außer uns noch ein junges Französisches Pärchen unterwegs. Seit Junbesi haben wir so ungefähr das selbe Tempo und Etappenziel. Unser Guide's haben sich angefreundet und so werden wir seit Tagen immer in die selbe Loge einquartiert. Ist aber ganz lustig. Sonst ist hier ja auch nichts los. Wir und die 2 Franzosen sind momentan die einzigen Touris auf den Weg von Jiri nach Lukla. Und somit immer die Attraktion Nr1. im Ort. Wenn wir Ort schreiben, meinen wir so ca. 5-10 Häuser.
11. September und noch immer kein Netz! Dafür haben wir eine tolle Zeit. Heute scheint die Sonne. Beim bergan gehen, finden wir das eigentlich nicht so prickeln, aber jetzt hier bei unserer Mittagspause ist es richtig schön. So richtige Lust zum weiter gehen haben wir grad nicht. Vollgefuttert mit Dahl Baat wär jetzt so ein Nickerchen gut. Aber dann würden wir unser Etappenziel heute nicht mehr erreichen. Wir haben das Ferne Ziel schon vor Augen - super motivierend wenn wir schon vorher sehen wie hoch wir noch müssen. 14:30 Uhr: So grad wieder kleine Pause. Ich glaub das Schlimmste haben wir schon hinter uns. Nich mal eine Stunde gehen und wir haben schon 300 Höhenmeter. Wir konnten auch schon einige Blicke auf die großen Schneeriesen werfen. Allerdings von hier sieht man "nur" die 6000der! 15:00 Uhr nur noch ein kleines Stück, man kann die Gompa und das kleine Kloster schon sehen. 16:30Uhr Zimmer bezogen, Schlafsäcke liegen bereit und wir frisch gewaschen drauf. Heute war ein wenig Härte angesagt- Körperpflege mit eiskaltem Wasser und anschließend waren noch Socken und Schlüppa dran. 19:00 Uhr: Ihr werdet es nicht glauben wir sitzen grad vor dem Fernseher und Peter schaut mit unserem Guide und dem Logenbesitzer ein Fußballspiel (Indien/Afghanistan) grad ein Tor für Afghanistan! Das Abendessen ist mal wieder ober lecker. Ich hatte "Schaumin" und Peter so was Ähnliches - gebratene Nudeln mit Gemüse! Das oder Dhal Baat essen wir fast jeden Tag, schmeckt aber über all anders lecker! Das könn sie hier recht gut. Übrigens heute beim Abstieg war es teilweise schon sehr glatt auf den Steinen. Wir haben ja glücklicher Weise unser Stöcker um uns abzufangen. Auf einmal vor mir, ein riesiger Korb mit Ware, mitten auf den Weg. Ich hab gar nicht so schnell gerafft, dass dahinter ein junger Mann saß. Er ist ausgerutscht und kam mit seiner schweren Last nich wieder hoch. Nawaratz hatte große Mühe, ihm hoch zu helfen. Ich konnte sehen wie dem Jungen beim ersten Versuch die Beine gezittert haben. Unvorstellbar was die Leute hier für Lasten schleppen. 50kg ist nix! Bis zu über 100kg Berg auf und Berg ab. Mit Badeschlappen. Und wir keuchen mit unsern nicht einmal 10 kg (bei volle Trinkflaschen) Und unser Träger/Guide mit 30kg kann hier voll den Maxen machen. Kriegt bestimmt eine viel bessere Bezahlung und wird von uns mit Snacks, Trinken und Essen vollgestopft. Am Abend spielen wir meistens zusammen UNO da hat er richtig Spaß. Wir wollen gemeinsam einfach eine schöne Zeit haben. Er verwöhnt uns aber auch von vorn bis hinten. Ach ja hier noch was Ekliges: wir hatten beide schon lecker Kontakt mit Blutegel. Beide am Handgelenk. Wenn wir Pause machen und die Stöcker ablegen setzen die sich dran. Tut aber nicht sehr weh. Salz drauf und dann ein Pflaster! So das war das Neuste aus dem fernen Himalaya... ich hoffe wir haben morgen mal ein Netz! Liebe Grüße P&J
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